Informativer Abend mit Thomas Feibel

Thomas Feibel, ausgewiesener Medien-Experte und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, referierte und informierte zum Thema „Brauchen neue Medien neue Erziehungsformen“.  Im Medientreff Niederrodenbach wurden den Zuhörern vor allem Tipps und Tricks nahe gebracht, wie die Kommunikation mit dem Nachwuchs aufrecht erhalten werden kann, welche Regeln hier hilfsweise eingeführt werden können etc. Mehr dazu gibt es im aktuellen Buch von Thomas Feibel („Jetzt pack doch mal das Handy weg!“) zu lesen. Die Besucher fragten intensiv nach und so wurde mit dem Referenten ausgiebig diskutiert. Es wurde deutlich, dass zwar die neuen Medien nicht mehr wegzudenken sind und auch aus dem Alltag nicht verbannt werden können, aber dass es Strategien gibt, um diesen nicht unser ganzes Leben sozusagen „auszuliefern“. Wichtig vor allem: auch Eltern müssen hier bestimmte Regeln beachten, sollten z.B. auf keinen Fall Fotos ihrer Kinder ins Internet stellen. Unser Leben sollten wir uns nicht vom Internet und den neuen Medien bestimmen lassen, die Regeln können immer noch wir selbst machen, so das Fazit der Veranstaltung.

Samstag: Talent- und Reparaturbörse in Niederrodenbach

Am Samstag, 2.12. von 14:00 bis 17:00 Uhr findet wieder die Reparaturbörse statt, diesmal im RoSenTreff, Hauptstr. 26 (ehem. Gasthaus Zum Löwen) in Niederrodenbach.

Nach dem Vorbild bereits bestehender „Repaircafés“ hat die Partnerschaft für Demokratie Erlensse-Rodenbach ein Projekt „Talent- und Reparaturbörse“ ins Leben gerufen. Die Idee der Reparaturbörse ist, dass Menschen defekte Dinge mitbringen und gemeinsam mit Anderen reparieren, soweit das möglich ist. Je mehr Leute teilnehmen, desto größer ist natürlich auch der „know-how-pool“. So können viele nützliche Dinge vor dem Mülleimer bewahrt und oft noch Jahre benutzt werden.
Veranstalter ist der Trägerverein Schützenhof Oberrodenbach.

 

Donnerstag: Mo Asumang liest in Erlensee

Donnerstag, 30.11.2017 Lesung in der Erlenhalle in Erlensee, Mo Asumang liest aus ihrem Buch „Mo und die Arier“. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei (Spenden werden angenommen).

Die afrodeutsche Journalistin Mo Asumang beschreibt in ihrem Buch „Mo und die Arier“ ein Experiment, das sie selbst durchgeführt hat. Mutig und entschlossen sucht sie das Gespräch und die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern, auf Neonazi-Versammlungen, sie setzt sich mit Menschen auseinander und geht auf diese zu, die extremistische, rassistische, offen fremdenfeindliche Meinungen äußern oder verbreiten. Und sie entlarvt diese Menschen und zwingt sie durch ihre kritischen Nachfragen auch zum Nachdenken über ihre Positionen.
In einer Lesung stellt Mo Asumang ihr Buch vor und bietet anschließend die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Erfahrungen zu diskutieren. Den TeilnehmerInnen wird so die Möglichkeit gegeben, über die Auseinandersetzung mit dem (teilweise alltäglichen) Rassismus und mit der Fremdenfeindlichkeit zu lernen und diesem offen zu begegnen und auch zu entgegnen.
Veranstalter ist der Förderverein Stadtbibliothek Erlensee.

Theater im Bürgerhaus zum Neuen Löwen, Erlensee, am Donnerstag 23.11.17 um 19:00 Uhr

Verkehrte Welt – ein Theaterstück, das berührt…
Geflüchtete Kinder und Jugendliche verarbeiten ihre eigenen Fluchterfahrungen in ihrem Theaterstück. Mehr noch: sie simulieren einen Perspektivwechsel: Nun sind es Deutsche, die ihr Land verlassen müssen, weil die Deutsche Ekel Partei (DEP) an die Macht gekommen ist.
Die Betroffenen haben dabei den Machtwechsel ohne es zu wollen durch ihre Teilnahmslosigkeit und ihr Desinteresse an politischer Mitbestimmung selbst herbeigeführt.
Das in Eigenregie von Schauspielern mit Fluchthintergrund erarbeitete Stück führt die Folgen politischen Desinteresses und Wegsehens vor Augen.

Das Stück wird am Donnerstag, 23.11.2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus zum Neuen Löwen in Erlensee aufgeführt, der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

Am 14.12.17 um 14:00 Uhr ist eine weitere Aufführung in der Berufsschule in Gelnhausen geplant.

Info-Abend mit Thomas Feibel

An alle Eltern und Erzieher*innen und Lehrer*innen…

Jetzt pack doch mal das Handy weg!

Info-Abend am Montag, 20.11.2017 um 19:30 Uhr
im Medientreff Niederrodenbach

Kinder, die aufs Handy starren – der richtige Umgang mit Tablets und Smartphones ist zur erzieherischen Mammutaufgabe geworden. WhatsApp, Snapchat, YouTube, Instagram…- das alles vollziehen Mädchen und Jungen mit einer erstaunlichen Beiläufigkeit.

Mit derselben unermüdlichen Energie wird in den Welten der Neuen Medien allerdings auch gelockt, gelogen, gedroht und gemobbt. Kinder und Jugendliche kommen heute nicht mehr richtig zur Ruhe und bleiben mit Smartphone und Internet den ganzen Tag „on“.

Wie können Eltern dem WhatsApp-Dauerchat etwas entgegensetzen? Sind handyfreie Zeiten sinnvoll? Was sind die Erfolgsrezepte anderer Familien?

Thomas Feibel erklärt, warum Erziehung auch bei Neuen Medien unverzichtbar ist.
Er verrät Tipps und Tricks, die den sicheren Umgang mit dem Smartphone ermöglichen, besonders hinsichtlich Kostenfallen, Kettenbriefen, Sicherheitseinstellungen, Downloads und Gratisspielen.

Thomas Feibel ist der führende Medienexperte in Sachen Kinder und Digitales in Deutschland und leitet das Büro für Kindermedien in Berlin. Als Kinder- und Jugendbuchautor widmet er sich Themen wie Cybermobbing und dem Aufwachsen in der digitalen Welt. Er hält Workshops zum richtigen Medienumgang in Schulen und arbeitet als Journalist u.a. für c’t, WDR und Deutschlandradio. Thomas Feibel ist Vater von vier Kindern.

Es erwartet Sie ein interessanter und informativer Abend im Medientreff.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!

„Alle haben Platz auf dem Römerspielplatz“

Am 12.10.von 15-18 Uhr sind Kinder und ihre Eltern auf den Römerspielplatz eingeladen um ihre Ideen und Wünsche für ein gutes Miteinander auf dem Römerspielplatz auszutauschen.

„Alle haben Platz auf dem Römerspielplatz“ findet als Aktionsprojekt im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben statt, bei dem örtliche Themenstellungen aktiv aufgegriffen werden und die Entwicklung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verhindert werden soll. Demokratie ist eine große Sache – aber sie wird von uns allen schon im Kleinen gemacht. Zu diesem Nachmittag laden der Projektträger Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. gemeinsam mit den kommunalen Kindertagesstätten und dem Team Kinder und Jugendarbeit ein. Auch Bürgermeister Stefan Erb und Magistratsmitglieder werden an diesem Nachmittag Ansprechpartner auf dem Römerspielplatz sein.

Alle Verantwortlichen bieten Kindern und Eltern ein offenes Ohr für Ihre Anliegen, Anregungen und vor allen Dingen auch ihre Kritik. „Sagen Sie uns, was Sie am Besuch hindert, was benötigt der Römerspielplatz? was benötigen Sie? Das wichtigste Gute eines Menschen ist die Zeit. Wir stellen Ihnen unsere Zeit gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Ideen“, so bringen die Verantwortlichen ihre Einladung an alle Interessierten gemeinsam auf den Punkt. Lassen Sie uns einfach ins Gespräch kommen und einen tollen Nachmittag erleben.

„Alle haben Platz auf dem Römerspielplatz“ wird durch das Bundesfamilienministerium im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert. Dieses Bundesoprogramm führen die Kommunen Erlensee und Rodenbach gemeinsam durch. Träger und Veranstalter sind dabei Vereine und andere Akteure aus den beiden Kommunen.

Partnerschaft für Demokratie stellt Projekte vor

Faltblatt am Mittwoch als Beilage  im Hanauer Bote

Im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden mit Mitteln des Bundesfamilienministeriums lokale Projekte gefördert, die in Erlensee und Rodenbach gemeinsam von der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ organisiert werden. Träger und Veranstalter sind dabei Vereine und andere Akteure aus den beiden Kommunen.

Die laufenden Projekte werden nun in einem Faltblatt übersichtlich präsentiert, das
am Mittwoch, 4.10.2017 im Hanauer Bote beiliegt. So soll allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich zu informieren, gegebenenfalls Fragen zu stellen oder sich mit Ideen und Engagement einzubringen. „Demokratie ist eine große Sache – aber sie wird von uns allen schon im Kleinen gemacht. Ihr und unser Engagement für diese gute Sache lohnt sich!“, erklären Anita Losch und Achim Kreis, die die Koordination übernommen haben, gemeinsam. Das Faltblatt kann auch im Internet unter www.demokratie-erlensee-rodenbach.de eingesehen werden und liegt in den Rathäusern aus.

 

Wir stellen uns vor: Infostand beim Erlenseer Sonntag

Am kommenden Sonntag (24.9.2017) findet der Erlenseer Sonntag bereits zum 13. Mal statt. Neu dabei ist diesmal ein Infostand des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Hier können sich Bürger über demokratisches Engagement an ihrem Wohnort informieren. Der Stand befindet sich in der Rückinger Straße in Erlensee auf Höhe des ehemaligen Postamtes. Von 11:00-18:00 Uhr stehen wir – Anita Losch und Achim Kreis von der Fach- und Koordinierungsstelle – für Informationen zum Programm zur Verfügung, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Wer Ideen für bürgerschaftliche Mitbestimmung vor Ort hat, nutzt hier die Möglichkeit, Projektvorschläge zu besprechen oder sich auch anderweitig über ehrenamtliche Einsatzmöglichkeiten bei Erlenseer oder Rodenbacher Initiativen zu informieren. Materialien mit Informationen sowie bedruckte T-Shirts und Stofftragetaschen gibt es an unserem Stand.

Fahrradwerkstatt in Rodenbach eröffnet am 20.9.2017

Projekt jetzt auch in Rodenbach gestartet

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Erlensee-Rodenbach wurde eine Fahrradwerkstatt initiiert, die es in Erlensee (in der Georg-Büchner-Schule) schon länger gibt, und die in Rodenbach am 20.9.2017 eröffnet. Ziel ist, allen Menschen, die dies benötigen, zu Mobilität zu verhelfen. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier allerdings vorrangig, es werden gebrauchte Fahrräder aufbereitet und an Bedürftige ausgegeben, die bei der Reparatur allerdings mithelfen sollen.

Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Frauen, Soziales, Familie und Jugend mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ konnte nun eine Aktionswerkstatt eingerichtet werden direkt neben dem Strandbad in Niederrodenbach, die am Mittwoch, 20.9.2017 um 10:30 Uhr mit dem 1. Beigeordneten, Hr. Schwindt, eröffnet wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, insbesondere Menschen, die sich vorstellen können, zukünftig tatkräftig bei der Reparatur von Gebrauchträdern mitzuhelfen. Ehrenamtliche Helfer*innen können sich bei der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ unter Tel. 0176-43779496 oder im Rathaus bei Jürgen Raab melden.

Die Fahrradwerkstatt wird immer Montags von 14:00 bis 16:00 Uhr und Mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet sein.

Gewaltfreie Erziehung und Traumaerfahrungen im Focus

Projekt in Rodenbach: Partnerschaft für Demokratie unterstützt Fachtag der Erzieher*innen

In den kommunalen Einrichtungen erscheinen zunehmend Kinder, die durch Erfahrungen von Gewalt geprägt sind. Zum zielgerichteten Umgang mit den Erfahrungswelten der Kinder wurde ein Fachtag aller Rodenbacher Kindertagesstätten durchgeführt. Dies soll dazu beitragen, die Schwierigkeiten der Kinder einzuordnen und zu verstehen wie sich Gewalterfarhungen und Traumatisierungen auf die Betreuungssituationen in den Kindertagesstätten auswirken können.

In Kleingruppenarbeiten konnten die Teilnehmerinnen verschiedene Themenschwerpunkte (wie z.B. Traumaprozesse, Zusammenarbeit mit Eltern, Auswirkungen und Folgen) intensiver erörtern.

Heike Karau und Jacob Bausum beleuchteten viele Aspekte im Umgang mit Traumaerfahrungen und Gewalt. Mit den fachkundigen Hinweisen des Zentrum für Traumapädagogik Hanau konnte den Leiterinnen und Erzieherinnen der Rodenbacher Kindertagesstätten vermittelt werden wie die Kinder im Alltagsgeschehen einer Kindertagesstätte aufgefangen werden können. Gewalterfahrungen können das Gemeinwesen auf Dauer schwer belasten und sollten daher so früh wie möglich erkannt und zur Sprache gebracht werden, und wenn möglich sollte nach den Ursachen geforscht werden.

Die Tagung wurde von der Katholischen Kirchengemeinde ausgerichtet und mit einem Zuschuss gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

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